Gewalt gegen Zugpersonal: ICE-Fahrt nach Berlin abgebrochen
Wichtige Fakten
- • Eine 35-Jährige schlug einen Zugbegleiter im ICE nach Berlin mit der Faust.
- • Der Zugbegleiter brach seinen Dienst wegen Bauchschmerzen ab.
- • Rund 100 Reisende mussten in Stendal aussteigen und auf einen späteren Zug warten.
- • Ermittlungen wegen Betrugs, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.
- • 2025 gab es in Deutschland über 5.600 Gewaltdelikte in Zügen und auf Bahnhöfen.
Vorfall im ICE
Ein Zugbegleiter im ICE in Richtung Berlin wurde von einer 35-jährigen Frau angegriffen, die ihn bei einer Fahrkartenkontrolle mit der Faust schlug. Das Opfer brach daraufhin seinen Dienst wegen Bauchschmerzen ab, und die Fahrt wurde in Stendal (Sachsen-Anhalt) abgebrochen, wodurch rund 100 Reisende auf einen späteren Zug ausweichen mussten. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Hintergrund zur Gewalt im Bahnverkehr
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Gewaltdelikten im deutschen Bahnverkehr ein, wobei 2025 über 5.600 solcher Vorfälle in Zügen und auf Bahnhöfen registriert wurden. Erst Anfang Februar 2026 war ein Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz bei einer Ticketkontrolle lebensgefährlich verletzt worden und später verstorben, was bundesweit zu Entsetzen und Debatten über höhere Sicherheitsvorkehrungen führte.
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