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Gesellschaft 01.05.2026, 13:25 Aktualisiert: 01.05.2026, 15:01

Gewerkschaften mobilisieren am 1. Mai gegen Sozialkürzungen

DGB-Chefin Fahimi warnt vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘.

Wichtige Fakten

  • DGB-Chefin Fahimi warnt vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘.
  • Mehr als 366.000 Menschen beteiligten sich an bundesweit 413 Kundgebungen.
  • Gewerkschaften lehnen Kürzungen bei Rente und Gesundheit kategorisch ab.
  • Fahimi fordert Vermögensteuer und höheren Spitzensteuersatz.
  • SPD-Chef Klingbeil spricht sich klar gegen Abschaffung des 1. Mai aus.
Am Tag der Arbeit haben die Gewerkschaften Front gegen Stellenabbau und Sozialkürzungen gemacht. DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnte bei der zentralen Mai-Kundgebung in Nürnberg vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘ und rief die Beschäftigten zur Kampfbereitschaft auf. Sie lehnte eine Abschaffung des Achtstundentags und Kürzungen der gesetzlichen Rente kategorisch ab: ‚Wer das Sicherungsniveau der Rente angreift, provoziert einen gesellschaftlichen Großkonflikt.‘ Auch die geplanten Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung lehnte sie als Einschränkung der Gesundheitsversorgung ab.

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