Teilen:
Gewerkschaften mobilisieren am 1. Mai gegen Sozialkürzungen
DGB-Chefin Fahimi warnt vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘.
Wichtige Fakten
- • DGB-Chefin Fahimi warnt vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘.
- • Mehr als 366.000 Menschen beteiligten sich an bundesweit 413 Kundgebungen.
- • Gewerkschaften lehnen Kürzungen bei Rente und Gesundheit kategorisch ab.
- • Fahimi fordert Vermögensteuer und höheren Spitzensteuersatz.
- • SPD-Chef Klingbeil spricht sich klar gegen Abschaffung des 1. Mai aus.
Am Tag der Arbeit haben die Gewerkschaften Front gegen Stellenabbau und Sozialkürzungen gemacht. DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnte bei der zentralen Mai-Kundgebung in Nürnberg vor ‚Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus‘ und rief die Beschäftigten zur Kampfbereitschaft auf. Sie lehnte eine Abschaffung des Achtstundentags und Kürzungen der gesetzlichen Rente kategorisch ab: ‚Wer das Sicherungsniveau der Rente angreift, provoziert einen gesellschaftlichen Großkonflikt.‘ Auch die geplanten Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung lehnte sie als Einschränkung der Gesundheitsversorgung ab.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.