Wolfgang Kubicki: Der auferstandene Liberale?
Wichtige Fakten
- • Wolfgang Kubicki kandidiert für den FDP-Vorsitz.
- • Die FDP liegt in Umfragen bei rund vier Prozent.
- • Kubicki lehnt die Brandmauer zur AfD ab.
- • Henning Höne zog seine Kandidatur zurück.
- • Martin Hagen soll Generalsekretär werden.
Kubicki will FDP aus der Krise führen
Wolfgang Kubicki, 74 Jahre alt und langjähriger FDP-Vize, will seine Partei als neuer Vorsitzender aus dem Umfragetief von rund vier Prozent führen. Der Strafverteidiger aus Schleswig-Holstein setzt auf klare Worte, Sichtbarkeit und Konfrontation, um die Liberalen wieder ins Gespräch zu bringen. Er kritisiert die bisherige Führung um Christian Dürr und Nicole Büttner, die nach dem Bundestag-Aus 2025 kaum wahrnehmbar war.
Strategie der Abgrenzung
Kubicki lehnt die Brandmauer gegen die AfD ab und spricht sich für Abgrenzung durch konkrete politische Angebote aus. Er will die FDP als „starke Kraft der Freiheit“ in der Mitte positionieren. An seiner Seite soll Martin Hagen als neuer Generalsekretär stehen, der von Kritikern als zu rechtsaußen wahrgenommen wird. Kubicki verteidigt dies mit Verweis auf sein eigenes liberales Engagement.
Alter und Nachfolge offen
Trotz seiner 74 Jahre sieht Kubicki sich nicht als Übergangslösung, schließt aber aus, 2029 nochmals anzutreten – dann wohl „auf Mallorca“. Die Wahl findet Ende Mai statt; Kubicki ist der einzige Kandidat.
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