Grieche in Großbritannien wegen Spionage für Iran angeklagt
Wichtige Fakten
- • 46-jähriger Grieche in London angeklagt.
- • Er soll iranischem Geheimdienst geholfen haben.
- • Ziel war ein Journalist von Iran International.
- • Festnahme am 16. Mai in West Sussex.
- • Keine breitere Bedrohung für die Öffentlichkeit.
Spionagevorwürfe gegen Griechen
Ein 46-jähriger griechischer Staatsangehöriger, Ioannis Aidinidis, ist in Großbritannien wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst angeklagt worden. Die Anklage wurde am Freitag nach Ermittlungen der Counter Terrorism Policing London erhoben. Aidinidis soll einem mit dem Iran verbundenen Geheimdienst geholfen haben, einen britischen Journalisten des Senders Iran International zu überwachen.
Kontext und Sicherheitslage
Aidinidis, der in München lebt, wurde am 16. Mai in West Sussex festgenommen und befindet sich seitdem in Gewahrsam. Er soll am Freitag vor dem Westminster Magistrates' Court erscheinen. Die Polizei betonte, dass keine breitere Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe, aber man unterstütze mehrere Organisationen und Einzelpersonen mit Sicherheitsratschlägen.
Hintergrund der Angriffe auf Iran International
Bereits im April wurden drei Personen wegen eines versuchten Brandanschlags auf das Büro von Iran International in Nordwest-London angeklagt. Eine islamistische Gruppe mit möglichen Verbindungen zum Iran bekannte sich zu dem Angriff. Iran International erklärte, es sei Opfer einer transnationalen Einschüchterungskampagne, die unabhängigen Journalismus zum Schweigen bringen solle.
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