Größte Proteste in Havanna seit Beginn der Energiekrise
Wichtige Fakten
- • Kuba hat Diesel und Heizöl vollständig aufgebraucht.
- • US-Präsident Trump blockiert Öllieferungen seit Januar 2026.
- • Hunderte protestierten in Havanna gegen bis zu 22 Stunden Stromausfall täglich.
- • UN bezeichnet US-Treibstoffblockade als unrechtmäßig.
Kuba droht der Kollaps der Energieversorgung
Seit Anfang des Jahres blockieren die USA Öllieferungen an Kuba. Der kubanische Energieminister Vicente de la O Levy erklärte nun, dass Diesel und Heizöl vollständig ausgegangen seien. Das Stromnetz befinde sich in einem kritischen Zustand, viele Stadtteile Havannas sind 20 bis 22 Stunden täglich ohne Strom. Das Krankenhäuser, Schulen und Regierungsgebäude zur Schließung zwingt und den Tourismus beeinträchtigt.
Proteste und internationale Reaktionen
In der kubanischen Hauptstadt Havanna haben Hunderte Menschen nach tagelangen, stundenlangen Stromausfällen demonstriert. Sie blockierten Straßen, entzündeten Müll und forderten die Wiederherstellung der Stromversorgung. Berichte von Augenzeugen zufolge blieben die Versammlungen überwiegend friedlich. US-Präsident Trump droht jedem Land, das Treibstoff an Kuba liefert, mit Zöllen. Die USA bieten humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar im Austausch für „bedeutende Reformen“ an. Kuba lehnt die Bedingungen ab und bezeichnet die Blockade als völkermörderisch. Die UN verurteilte die Blockade als unrechtmäßig.
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