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International 18.08.2026, 11:41 Aktualisiert: 18.08.2026, 15:01

Britischer Premier bekräftigt Unterstützung für Ukraine trotz russischer Drohungen

Premierminister Andy Burnham: Großbritannien unterstützt Ukraine zu 100%.

Wichtige Fakten

  • Premierminister Andy Burnham: Großbritannien unterstützt Ukraine zu 100%.
  • Russische Botschaft droht mit Konsequenzen für britische Drohnenlieferungen.
  • Ukrainische Angriffe zielen auf Ölraffinerien und Wildberries-Logistik.
  • UN registriert höchste zivile Todeszahl seit Mai 2022 in der Ukraine.
  • Deutschland plant neue Befugnisse gegen hybride Drohnenangriffe.

Burnhams Unterstützungsbekundung trotz russischer Drohungen

Der britische Premierminister Andy Burnham hat seine uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine bekräftigt. „Wir sind keine Wetterfreunde, wir werden in der Stunde der Not an der Seite der Ukraine stehen“, sagte er nach einer Drohung der russischen Botschaft. Moskau hatte Großbritannien vorgeworfen, den Konflikt absichtlich zu eskalieren, und Konsequenzen angedroht. Burnham betonte, die Unterstützung diene der Verteidigung gegen Putins illegale Invasion, und verwies darauf, dass auch frühere Regierungen diese Position vertreten hätten.

Eskalation durch ukrainische Angriffe auf russische Ziele

Die ukrainischen Streitkräfte intensivieren ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien und Logistikzentren wie Wildberries. Britische Drohnen haben nach BBC-Angaben erheblichen wirtschaftlichen Schaden von über 35 Milliarden Pfund verursacht. Die Region Moskau erlebte in den vergangenen Tagen massive Drohnenwellen, bei denen hunderte Drohnen abgewehrt wurden und mehrere Menschen verletzt wurden. Diese Angriffe sind Teil einer „Deep-Strike“-Kampagne, die Moskaus Einnahmen für den Krieg reduzieren und die russische Bevölkerung die Folgen spüren lassen soll.

Steigende Opferzahlen und humanitäre Lage

UN-Beamte melden im letzten Monat die höchste zivile Todeszahl in der Ukraine seit Mai 2022: 437 Menschen wurden getötet. Bei einem Angriff auf das Dorf Pechenihy starben zehn Menschen. Weitere Opfer gab es in Sumy, Saporischschja und Cherson. Die Frontlinie, wo Russland kaum Fortschritte macht, bleibt nahezu unverändert, doch beide Seiten sind gezwungen, ihre Luftverteidigung zu beanspruchen, was die Zahl der zivilen Opfer erhöht.

Hybride Bedrohungen und neue Maßnahmen in Deutschland

Europa sieht sich verstärkt hybriden Bedrohungen durch feindliche Drohnen nahe militärischer Einrichtungen ausgesetzt.

In Leipzig wurde kürzlich eine Drohne mit Sprengstoff in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs entschärft. Deutschland plant deshalb erweiterte Befugnisse für seine Geheimdienste, um Drohnenangriffe abzuwehren und feindliche Akteure zu stören.

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