Ukraine-Krieg: Zehn Tote bei russischem Angriff, Ukraine feuert Drohnen auf Moskau
Wichtige Fakten
- • Zehn Tote und 18 Verletzte bei Raketenangriff auf Petschenihy.
- • Ukraine griff Moskau mit rund 620 Drohnen an.
- • Wildberries-Lager in Region Moskau erneut getroffen.
- • Moskau droht London wegen Drohnenhilfe für Ukraine.
- • Ukraine fordert mehr Luftabwehrraketen von Verbündeten.
Neue Opferzahlen nach russischem Raketenangriff
Bei einem russischen Raketenangriff auf die Ortschaft Petschenihy in der Region Charkiw sind nach Angaben des Gouverneurs Oleh Synjehubow mindestens zehn Menschen getötet und 18 verletzt worden. Der Angriff traf eine belebte Kreuzung mit Post, Geschäften und Wohnhäusern. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „brutalen Angriff“ und forderte die Verbündeten auf, den Druck auf Russland zu erhöhen. Zivile Infrastruktur wie zehn Privathäuser, ein Café und Geschäfte wurden zerstört.
Ukrainische Drohnenoffensive gegen Moskau
In der Nacht griff die ukrainische Armee massiv die russische Hauptstadtregion mit rund 620 Drohnen an. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin meldete, dass etwa 180 Drohnen von der Luftabwehr abgeschossen wurden. Der Flugverkehr musste zeitweise eingestellt werden, drei Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des Gouverneurs Andrej Worobjow traf eine Drohne erneut ein Lagerhaus des Logistikkonzerns Wildberries, wobei ein Feuer gelöscht werden konnte. Die Ukraine wirft Wildberries vor, die russische Armee mit Ausrüstung zu versorgen.
Unterschiedliche Wahrnehmungen und Konsequenzen
Russische Besatzungsbehörden in Saporischschja erklärten, eine ukrainische Drohne habe in Enerhodar eine Bushaltestelle getroffen, wobei eine Person getötet und 15 verletzt worden seien. Die Ukraine kündigt an, den russischen Angriff zu beantworten. Ein Bericht der „Sunday Times“ über den Einsatz britischer Drohnen gegen Russland sorgt für diplomatische Spannungen. Die russische Botschaft in London droht mit Konsequenzen, während Großbritannien die Drohungen zurückweist und die Ukraine weiter unterstützen will.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.