Großbritannien droht neue Kostenkrise durch steigende Energiepreise
Wichtige Fakten
- • Inflationsrate für Juli voraussichtlich 2,9%
- • Ofgem erhöht Energiepreisdeckel um 13%
- • Iran-Krieg treibt Öl- und Gaspreise
- • Zinserhöhung durch Bank of England möglich
- • Regierung senkt Mehrwertsteuer auf Strom
Wiederkehr der Kostenkrise
Großbritannien steht vor einer erneuten Kostenkrise. Offizielle Daten des Office for National Statistics (ONS), die am Mittwoch veröffentlicht werden, dürften zeigen, dass die Inflation im Juli auf fast 3% gestiegen ist. Grund dafür sind stark gestiegene Energiepreise, da die Energieregulierungsbehörde Ofgem den Preisdeckel für Strom und Gas um 13% angehoben hat. Dies belastet die Haushalte erneut nach einer Phase gesunkener Teuerung.
Wirtschaftliche und politische Auswirkungen
Die Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen für die neue Regierung von Premier Andy Burnham, die bereits Maßnahmen zur Entlastung angekündigt hat, wie eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom. Die Bank of England erwägt die erste Zinserhöhung von möglicherweise 0,25 Prozentpunkten seit September. Die Teuerung wird voraussichtlich bis Ende des Jahres über 3% steigen und könnte bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten bis Mitte 2027 einen Höchststand von 4,5% erreichen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.