Neue Finanzchecks für britische Online-Spieler angekündigt
Wichtige Fakten
- • Risk assessments ab £1.000 in 24h oder £3.000 in 90 Tagen.
- • U25-Jährige unterliegen einem niedrigeren Schwellenwert.
- • High-Spender haben 2- bis 5-fach höheres Risiko für Zahlungsausfälle.
- • Bürgerrat warnt vor möglicher Abwanderung in den Schwarzmarkt.
- • Erste Stufe betrifft weniger als 0,5% der Kunden ab Sommer.
Erweiterung der finanziellen Risikobewertungen
Die britische Glücksspielkommission (Gambling Commission) hat neue finanzielle Risikobewertungen für Online-Spieler angekündigt. Demnach müssen Spieler, die innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.000 Pfund (rund 1.160 Euro) oder innerhalb von 90 Tagen 3.000 Pfund einsetzen, eine finanzielle Risikoprüfung durchlaufen. Für unter 25-Jährige werden niedrigere Schwellenwerte gelten.
Umsetzung Schritt für Schritt
Die Bewertungen basieren auf Daten von Kreditauskunfteien, die konfliktfrei und dokumentenfrei verlaufen und keine Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit haben, so die Kommission. Eine der Bevölkerung stufenweise eingeführt, beginnend mit über 25-Jährigen ab einem Einsatz von 5.000 Pfund in 24 Stunden, was nach Kommissionsangaben weniger als 0,5 Prozent der Kunden betrifft. Dies soll bis zum Sommer umgesetzt werden.
Kritik aus Branche und Warnung vor Schwarzmarkt
Der Branchenverband Betting and Gaming Council kritisierte die Maßnahmen scharf, räumte aber ein, dass sie die Kunden auch hin zum Schwarzmarkt treiben könnten. Die Aufsichtsbehörde selbst räumt ebenfalls Bedenken ein. Gleichzeitig begrüßten Spielerschützer den Schritt als wichtig, zeigten sich aber besorgt über mangelnde Transparenz einiger Details.
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