Großbritannien: Premier Burnham schließt Steuererhöhungen nicht aus
Wichtige Fakten
- • Burnham schließt Steuererhöhungen im Herbsthaushalt nicht aus.
- • Britische Staatsverschuldung im Juli höher als erwartet.
- • Inflation stieg auf 2,9% im Juli, Energiepreise belasten.
- • Unternehmen fordern gezielte Unterstützung statt Abgaben.
- • Regierung will Haushaltsregeln von Rachel Reeves einhalten.
Haushaltslage
Der britische Premierminister Andy Burnham hat Steuererhöhungen im kommenden Herbsthaushalt nicht ausgeschlossen. Angesichts der schwierigen öffentlichen Finanzen wolle er keine unrealistischen Versprechungen machen. Die Regierung steht unter Druck, da die Staatsverschuldung im Juli höher als erwartet ausfiel, trotz Rekordeinnahmen aus der Einkommensteuer.
Bisherige Maßnahmen
Burnham hatte im Juli angekündigt, den Busfahrpreis auf 2 Pfund zu deckeln und die Mehrwertsteuer auf Haushaltsstrom zu senken. Diese Schritte seien durch Umschichtungen finanziert, etwa durch die Verzögerung der digitalen ID. Er betonte, dass weitere Unterstützung folgen werde, aber die Lage herausfordernd sei.
Expertenwarnung
Ökonomen warnen, dass die Kombination aus hoher Inflation, gestiegenen Energiepreisen und hoher Verschuldung wenig Spielraum für neue Ausgaben lässt. Die Regierung will die von Rachel Reeves festgelegten Haushaltsregeln einhalten. Wirtschaftsvertreter fordern gezielte Unterstützung, um Wachstum zu fördern, anstatt zusätzliche Belastungen einzuführen.
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