Großbritannien prüft öffentliche Untersuchung zu Epstein und Al Fayed
Wichtige Fakten
- • Opferministerin bestätigt Prüfung einer Untersuchung.
- • Premierminister will Epstein-Opfer treffen.
- • Al-Fayed-Vorwürfe könnten einbezogen werden.
- • Einberufung einer Untersuchung ist möglich steht aber aus.
- • Überlebende fordern Taten statt Versprechen.
Untersuchung zu Epstein und Al Fayed angekündigt
Die britische Regierung erwägt eine öffentliche Untersuchung zu den britischen Aktivitäten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Opferministerin Alex Davies-Jones bestätigte in einem Interview mit BBC Newsnight, dass man prüfe, was möglich sei. Auch die Vorwürfe gegen den verstorbenen Harrods-Besitzer Mohamed Al Fayed könnten einbezogen werden.
Premierminister will Gespräche mit Betroffenen
Premierminister Andy Burnham habe zugesagt, sich mit Epstein-Opfern zu treffen. Davies-Jones erklärte, dass man das Vorgehen mit dem Kabinettssekretär besprochen habe. Man wolle systemische Veränderungen für alle Opfer prüfen.
Fordert auch Untersuchung zu Sullivan?
Aktivisten der Labour-Partei fordern, auch die Vorwürfe gegen West-Ham-Miteigentümer David Sullivan zu untersuchen. Sullivan wies die Anschuldigungen zurück. Opfer-Anwältin Anouska di Georgiou begrüßte die Prüfung, betonte aber: „Jetzt zählen Taten, nicht Schlagzeilen.“
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