Großbritannien stockt Verteidigungsausgaben um 15 Milliarden Pfund auf
Wichtige Fakten
- • Großbritannien erhöht Verteidigungsausgaben um 15 Milliarden Pfund in vier Jahren.
- • Geplante Gesamtausgaben: 298 Milliarden Pfund bis 2029.
- • 5 Milliarden Pfund für Drohnen und autonome Waffensysteme vorgesehen.
- • Ausgaben sollen 2,7 % des BIP bis 2030 erreichen.
- • NATO-Generalsekretär Rutte begrüßt Plan als guten Schritt.
Erhöhung der Verteidigungsausgaben
Das Vereinigte Königreich will seine Verteidigungsausgaben in den kommenden vier Jahren um 15 Milliarden Pfund aufstocken. Premierminister Keir Starmer kündigte den lang aufgeschobenen Defence Investment Plan an. Insgesamt sollen 298 Milliarden Pfund in die Verteidigung investiert werden.
Investitionsschwerpunkte und Finanzierung
Mehr als 5 Milliarden Pfund fließen in Drohnen und autonome Waffensysteme. Die Royal Navy wird zu einer hybriden Marine mit selbststeuernden Schiffen umgestaltet. Finanziert wird die Erhöhung durch Kürzungen in anderen Ministerien, etwa bei Infrastruktur- und Energieprojekten. Keine neuen Schulden sollen aufgenommen werden.
Kritik und Reaktionen
Ex-Verteidigungsminister John Healey war aus Protest gegen den ursprünglich niedrigeren Ansatz zurückgetreten. Militärexperte Richard Barrons kritisierte, die Investitionen reichten nicht aus. NATO-Generalsekretär Mark Rutte begrüßte die Pläne als Schritt in Richtung des Ziels von 3,5 % des BIP bis 2035.
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