Großeinsatz in JVA Siegburg: Inhaftierte sollen Aufstand geplant haben
Wichtige Fakten
- • Hinweis eines Inhaftierten löste den Einsatz aus.
- • Rund 100 Einsatzkräfte waren beteiligt.
- • Vier Handys und geringe Mengen Drogen sichergestellt.
- • Keine Verletzten, Einsatz um 22 Uhr beendet.
Hintergrund des Großeinsatzes
In der Justizvollzugsanstalt Siegburg kam es am Dienstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei, nachdem ein Inhaftierter Hinweise auf einen geplanten gewaltsamen Aufstand gegeben hatte. Das nordrhein-westfälische Justizministerium bestätigte den Einsatz von rund 100 Beamten, der gegen 22 Uhr für beendet erklärt wurde.
Durchsuchung und Sicherstellung
Bei der Durchsuchung der Zellentrakte wurden vier Handys und geringe Mengen an Drogen sichergestellt. Verletzte gab es nicht. Am Mittwoch waren zusätzlich Daten- und Drogenspürhunde im Einsatz.
Reaktion des Justizministers
NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) betonte, dass die Androhung bewaffneter Gewalt eine „absolute rote Linie“ sei. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würden die Drahtzieher mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen müssen. Die JVA Siegburg ist für rund 600 Inhaftierte ausgelegt.
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