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International 13.05.2026, 04:56 Aktualisiert: 13.05.2026, 08:04

Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Zahl der Fälle steigt weiter

Französin mit Hantavirus liegt weiter an künstlicher Lunge.

Wichtige Fakten

  • Französin mit Hantavirus liegt weiter an künstlicher Lunge.
  • Gesamtzahl der Fälle auf elf gestiegen, neun bestätigt.
  • 22 Evakuierte in Liverpool verlassen Krankenhausisolierung.
  • Großbritannien fordert weitere 42 Tage häusliche Isolation.
  • WHO: Kein Anzeichen für größeren Ausbruch, aber weitere Fälle möglich.

Schwerer Verlauf einer Infektion

Eine mit dem Hantavirus infizierte französische Passagierin des Kreuzfahrtschiffs 'Hondius' liegt weiterhin schwer erkrankt im Bichat-Krankenhaus in Paris und ist an eine künstliche Lunge angeschlossen. Der Spezialist Xavier Lescure bezeichnete die Maßnahme als 'letzte Stufe der unterstützenden Therapie'. Das Gerät soll Lunge und Herz entlasten.

Anstieg der Fallzahlen

Die Zahl der gemeldeten Fälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch an Bord ist auf insgesamt elf gestiegen, neun davon laborbestätigt. Drei Personen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, darunter ein älterer Niederländer, seine Frau und eine Deutsche. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, es gebe keine Anzeichen für einen größeren Ausbruch, weitere Fälle seien jedoch möglich.

Internationale Maßnahmen

In Italien wurden zwei weitere Personen auf eine mögliche Infektion getestet. Großbritannien hat zehn Staatsangehörige von abgelegenen Inseln nach Hause gebracht und isoliert sie. 22 Evakuierte, die in einem Liverpooler Krankenhaus isoliert waren, dürfen die Klinik verlassen, müssen aber weitere 42 Tage zu Hause in Isolation bleiben. Ein Brite mit Verdacht auf den Tirist da Cunha ist in stabilem Zustand.

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