Hantavirus-Ausbruch: „Hondius“ auf dem Weg nach Teneriffa – drei Todesfälle bestätigt
Wichtige Fakten
- • Drei Todesfälle: Niederländisches Ehepaar und Deutsche Passagierin.
- • Acht Erkrankungsfälle registriert, fünf davon labordiagnostisch bestätigt.
- • Bei zwei Passagieren wurde der gefährliche Andes-Typ nachgewiesen.
- • Drei Verdachtsfälle per Spezialflugzeug in die Niederlande evakuiert.
- • Ehemaliger Passagier in Zürich positiv getestet, wird im Spital behandelt.
Schiff auf dem Weg zu den Kanaren
Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ hat die Gewässer vor Kap Verde verlassen und ist auf dem Weg zur Kanareninsel Teneriffa, wie die Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Spanien erteilte dem Schiff aus humanitären Gründen die Erlaubnis, den Hafen von Granadilla auf Teneriffa anzulaufen, wo es in drei bis vier Tagen erwartet wird. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU.
Bisher drei Todesfälle und lebhafte Evakuierungen
Die WHO bestätigte insgesamt acht mutmaßliche Hantavirus-Fälle, darunter fünf laborbestätigte, sowie drei Todesfälle – ein niederländisches Ehepaar und eine deutsche Passagierin. Bei weiteren zwei Passagieren, einem Briten und der verstorbenen Niederländerin, ist der gefährliche Andes-Typ des Virus nachgewiesen worden, der von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Unterdessen startete eine von der WHO organisierte Evakuierung von drei Verdachtsfällen per Spezialflugzeug in die Niederlande. Neben der 65-jährigen Mitteldisponentin ist das Vertreckenswort der krekenkost auf Niederlassschaft hat, muss eines der entgegebene Drittel nicht im Kimpf für Klatten.
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