Schwerer Sturm legt Westaustralien lahm: Zehntausende ohne Strom
Wichtige Fakten
- • 14.600 Haushalte in Westaustralien ohne Strom.
- • Sturmböen bis 117 km/h in Cape Leeuwin gemessen.
- • Acht Meter hohe Wellen und Überschwemmungen in Perth.
- • Elfjähriger autistischer Junge nach 8 Stunden gefunden.
- • Ludlow: 43 mm Regen in zwei Stunden.
Sturmlegung in Westaustralien: Zigtausende ohne Strom
Ein heftiger Sturm hat am Sonntag Westaustralien getroffen und insbesondere die Metropolregion Perth verwüstet. Das ungewöhnlich tiefe Tiefdruckgebiet brachte Windböen von bis zu 125 km/h, massive Regenfälle und meterhohe Wellen mit sich. Nach Angaben des Energieversorgers Western Power waren 14.600 Kunden von Stromausfällen betroffen. Die Katastrophenschutzbehörde warnte die Bewohner, „selten erlebte Winde“ könnten Bäume und Stromleitungen umstürzen lassen.
Meterhohe Wellen und überflutete Straßen
An der Küste wurden Wellenhöhen von bis zu acht Metern gemessen. In der Perther Innenstadt sorgten Überschwemmungen für gestrandete Autos und überflutete Gehwege. Der Flughafen Perth registrierte zahlreiche Verspätungen und Streichungen. Zwei Touristen wurden durch umherfliegende Trümmer leicht verletzt, als sie trotz der Warnungen im Freien unterwegs waren.
Vermisstes Kind gefunden – Suche erfolgreich beendet
Eine Großfahndung nach einem seit acht Stunden vermissten elfjährigen autistischen Jungen in den westlichen Vororten Perths wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Kind – der Junge spricht nicht – wurde bei sengender Sonne auf einem Brachgelände gefunden (er hatte sich in einem Dachrinnensystem verkrochen) und kam sofort in klinische Betreuung.
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