Heiner Wilmer wird neuer Bischof von Münster
Wichtige Fakten
- • Papst Leo XIV. ernannte Heiner Wilmer zum neuen Bischof von Münster.
- • Wilmer übernimmt das mit 1,6 Millionen Katholiken größte Bistum Deutschlands.
- • Die Ernennung erfolgte am 26. März, dem Todestag des Bistumsgründers Luidger.
- • Wilmer ist seit 2018 Bischof von Hildesheim und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
- • Er folgt auf Felix Genn, der vor einem Jahr altersbedingt zurücktrat.
Ernennung und historischer Kontext
Papst Leo XIV. hat Heiner Wilmer, den bisherigen Bischof von Hildesheim, zum neuen Bischof von Münster ernannt. Die Bekanntgabe erfolgte am 26. März, dem Todestag des Bistumsgründers Luidger, was bewusst als symbolträchtiges Datum gewählt wurde. Wilmer dankte dem Domkapitel und dem Papst für das Vertrauen und betonte in seiner ersten Rede im St. Paulus Dom eine dienende, nicht herrschende Kirche.
Reaktionen und Positionen
Die Ernennung wurde von den Gläubigen im bis auf den letzten Platz gefüllten Dom mit Applaus begrüßt. Wilmer zeigte sich in seinem Auftritt zurückhaltend, wurde jedoch energisch, als er sexualisierte Gewalt in der Kirche ansprach und betonte: "Das alles darf es nie, nie wieder geben." Zum Abschluss der Messe bat er um den Segen aller Anwesenden, eine demütige Geste, die auch Papst Franziskus nach seiner Wahl zeigte.
Hintergrund und Bedeutung
Heiner Wilmer, geboren 1961, ist seit 2018 Bischof von Hildesheim und seit Februar Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er übernimmt mit dem Bistum Münster das mit rund 1,6 Millionen Katholiken größte Bistum Deutschlands, nachdem sein Vorgänger Felix Genn vor einem Jahr altersbedingt nach 16 Jahren zurückgetreten war. Wilmer wird das Bistum voraussichtlich ab Juni offiziell leiten.
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