Hisbollah lehnt Waffenstillstand ab, Israel setzt Offensive fort
Wichtige Fakten
- • Hisbollah-Chef Naim Qassem lehnt US-vermittelte Waffenruhe ab.
- • Israel dehnt Offensive aus, tiefste Einmarsch seit 26 Jahren.
- • Neun Tote bei israelischen Angriffen im Libanon.
- • Netanjahu: Bodenoffensive wird fortgesetzt, trotz Waffenstillstandsvereinbarung.
- • Gaza: 900 Tote durch israelische Angriffe seit Oktober 2024.
Absage der Hisbollah an Waffenruhe
Die libanesische Hisbollah hat die Bedingungen eines von den USA vermittelten Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und Libanon entschieden abgelehnt. Hisbollah-Chef Naim Qassem bezeichnete die Verhandlungen als 'aussichtslos' und 'demütigend' für den Libanon. Die Verhandlungen scheiterten, nachdem Israel an seinen Bedingungen festhielt, die eine vollständige Entwaffnung der Hisbollah im Südlibanon fordern.
Israelische Offensive ausgeweitet
Israel hat die Offensive gegen die Hisbollah weiter ausgeweitet und führte die tiefsten Einfälle in den Libanon seit 26 Jahren durch. Israelische Angriffe forderten mindestens neun Menschenleben. Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte an, die Bodenoffensive fortzusetzen, obwohl zuvor eine von den USA unterstützte Waffenruhe vereinbart worden war. Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte die Fortsetzung der Operationen.
Kritik aus der EU und humanitäre Krise
Die Europäische Union kritisierte die anhaltende Eskalation. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte vor einer weiteren Destabilisierung der Region, mahnte beide Seiten zur Rückkehr an den Verhandlungstisch und betonte, dass die Sicherheit der Zivilbevölkerung in den Konfliktgebieten gefährdet sei.
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