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Wirtschaft 17.04.2026, 11:00 Aktualisiert: 17.04.2026, 12:26

Historische Starbucks-Filiale in Seattle will sich gewerkschaftlich organisieren

Die erste Starbucks-Filiale von 1971 in Seattle will Gewerkschaft beitreten.

Wichtige Fakten

  • Die erste Starbucks-Filiale von 1971 in Seattle will Gewerkschaft beitreten.
  • Mitarbeiter klagen über unfaire Behandlung, Diskriminierung und schwierige Arbeitsbedingungen.
  • Seit 2021 haben über 600 Starbucks-Filialen in den USA Gewerkschaftswahlen gewonnen.
  • Die Verhandlungen für den ersten Tarifvertrag laufen seit über vier Jahren.
  • Starbucks bestreitet Vorwürfe der Gewerkschaftsbekämpfung und betont gute Verhandlungen.

Historische Filiale schließt sich Gewerkschaftskampagne an

Die erste Starbucks-Filiale, die 1971 in Seattles Pike Place Market eröffnet wurde, hat sich der wachsenden Gewerkschaftsbewegung bei der Kaffeekette angeschlossen. Die Mitarbeiter dieser historischen Filiale, die als Touristenattraktion dient, haben eine Gewerkschaftswahl beantragt und wollen sich Starbucks Workers United anschließen. Sie berichten von unfairer Behandlung, Diskriminierung, Belästigung und schwierigen Arbeitsbedingungen aufgrund des hohen Touristenaufkommens.

Kampf um Tarifvertrag und Vorwürfe gegen Starbucks

Seit 2021 haben über 600 Starbucks-Filialen in den USA Gewerkschaftswahlen gewonnen, doch der Kampf um einen ersten Tarifvertrag dauert bereits über vier Jahre an. Die Gewerkschaft hat kürzlich eine Beschwerde wegen unfairen Arbeitspraktiken gegen Starbucks eingereicht, mit dem Vorwurf, dass das Unternehmen zuletzt rückschrittlich verhandelt habe. Starbucks bestreitet diese Vorwürfe und betont, in gutem Glauben zu verhandeln, während die Gewerkschaft zu einem Boykott aufruft.

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