Hitzewelle in Europa: Deutschland und Großbritannien bereiten sich auf Rekordtemperaturen vor
Wichtige Fakten
- • UKHSA gibt orangefarbene Hitzewarnungen für Teile Englands heraus, gültig bis Dienstag.
- • In Deutschland werden für Freitag bis zu 38 Grad im Südwesten erwartet.
- • DWD warnt vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Überflutungsgefahr.
- • Hitzekuppel über Europa bringt Frankreich Temperaturen über 40 Grad.
- • RKI schätzt, dass 2025 rund 2500 Menschen hitzebedingt starben.
Hitzewelle in Europa
Sowohl Deutschland als auch Großbritannien bereiten sich auf eine intensive Hitzewelle vor, die durch eine stationäre Hitzekuppel über Westeuropa verursacht wird. In Deutschland werden für Freitag Temperaturen bis zu 38 Grad im Südwesten erwartet, während in Teilen Großbritanniens am Wochenende 30 bis 32 Grad möglich sind. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA hat orangefarbene Hitzewarnungen für Ost-, Südost- und Südwestengland sowie die Midlands herausgegeben, die ab Donnerstag bis Dienstag gelten.
Wetterlage und Temperaturen in Deutschland
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) herrscht in Deutschland ab Donnerstag starke Hitzebelastung. In einer Höhe bis zu 600 Metern wird extremes Hitzestress erwartet, besonders im Südwesten, wo am Oberrhein 36 Grad erreicht werden. Für große Teile Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz‘, des Saarlands sowie Teile Nordrhein-Westfalens, Hessens und Bayerns wurden Hitzewarnungen ausgesprochen. Am nächsten Tag steigen die Temperaturen auf bis zu 38 Grad, besonders in Bayern mit Spitzenwerten von bis zu 37 Grad am Untermain und entlang der Donau.
Gewitterrisiko und tropische Nächte
Die Hitzephase geht jedoch auch mit einer erhöhten Gewittergefahr einher. Am Abend und in der Nacht zum Donnerstag drohen in Nordwest- und Westdeutschland heftige Gewitter mit lokalem Starkregen, der zu Überschwemmungen führen kann. Zudem erwarten die Meteorologen Tropennächte in einigen Ballungsgebieten West- und Südwestdeutschlands, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.
Gesundheitliche Auswirkungen und Reaktionen
Der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß warnte vor den Gesundheitsfolgen der Hitzewelle. Das RKI schätzt, dass im vergangenen Jahr rund 2.500 Menschen hitzebedingt gestorben sind. Städte wie Cottbus installieren Nebelanlagen und Klima-Kisten zur Abkühlung. Für ältere Menschen, Kinder und Vorerkrankte besteht erhöhte Gefahr durch Herz-Kreislauf-Probleme und Dehydrierung.
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