Hitzewelle in Großbritannien: Rekordsonnenschein und Wasserknappheit
Wichtige Fakten
- • Teile Südenglands verzeichneten doppelte Sonnenscheinmenge im Juli.
- • Waldbrände in Spanien töteten 13 Menschen, darunter sieben Briten.
- • Acht Millionen Haushalte in England haben Hausverbote.
- • Feuerwehr löschte Tage in Almería, 1.500 Personen evakuiert.
- • Temperaturen könnten am Wochenende leicht sinken.
Hitzewelle erfasst Großbritannien mit Rekordsonnenschein
Teile Großbritanniens haben in weniger als zwei Wochen die doppelte durchschnittliche Julisonnenscheindauer erreicht, da die Hitzewelle anhält. Vor allem im Süden und Südwesten Englands war die Sonne extrem präsent, begleitet von zehn Tagen mit Temperaturen über 30°C. Dies betraf alle Landesteile von England bis Schottland, Wales und Nordirland. Die trockenen Bedingungen haben bereits zu einer erhöhten Brandgefahr geführt.
Todesfälle bei Waldbränden in Spanien
Bei verheerenden Waldbränden in der spanischen Provinz Almería kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, darunter sieben britische Staatsbürger. Die Brände haben rund 7.000 Hektar Land zerstört und fast 1.500 Menschen zur Evakuierung gezwungen. Die betroffene Region ist eine der am stärksten von Hitzewellen betroffenen in Europa.
Wasserknappheit und Hausverbote in Großbritannien
Acht Millionen Haushalte in England sind von Hausverboten betroffen, da die Wasserressourcen aufgrund mehrerer Hitzewellen unter Druck geraten. Die Hausverbote verbieten die Nutzung von Schläuchen für die Gartenbewässerung, Fahrzeugreinigung und Poolbefüllung. Wasserunternehmen in England wurden für historische Unterinvestitionen in die Infrastruktur kritisiert, während die Regierung neue Stauseen und Anpassungsmaßnahmen plant.
Dürregefahr steigt durch Klimawandel
Experten warnen vor einer steigenden Dürreanfälligkeit durch den Klimawandel. Höhere Temperaturen verdunsten Bodenfeuchtigkeit und führen zu schnelleren Hitzewellen, Dürren und Waldbränden. Die britische Umweltbehörde berechnet, dass auf ein wärmeres Klima vorbereitete Reservoirs und verbesserte Wassernutzung notwendig sein werden.
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