Hitzewelle in Großbritannien und Europa: Dritte Hitzewelle des Jahres erwartet
Wichtige Fakten
- • UK: Temperaturen über 30°C ab Wochenende, dritte Hitzewelle des Jahres.
- • Weltmeere im Juni so warm wie nie zuvor (Copernicus).
- • Sydney erlebte wärmsten Juni seit 1859 (16,1°C).
- • „Hitzeglocke“ in USA/Mexiko durch warme Ozeane verstärkt.
- • Erhöhtes Risiko für gesundheitliche Probleme bei Hitze.
Hitzewelle in UK und Europa
In Großbritannien wird ab dem Wochenende die dritte Hitzewelle des Jahres erwartet. Die Temperaturen könnten in Südengland bis zu 33°C erreichen und über mehrere Tage anhalten. Das britische Gesundheitsamt hat gelbe Hitzwarnungen für mehrere Regionen herausgegeben. Experten sehen mehr und intensivere Hitzewellen als Folge des Klimawandels.
Ozeane erreichen Rekordtemperaturen
Die Ozeane waren im Juni so warm wie nie zuvor. Der Copernicus-Dienst meldet eine Durchschnittstemperatur von rund 21°C auf der eisfreien Meeresoberfläche. „Das ist unerforschtes Terrain“, warnt Copernicus-Direktor Buontempo. Warme Meere können Hitzewellen an Land verstärken, indem sie die Luft erwärmen und befeuchten. Besonders betroffen waren die europäischen Gewässer, darunter Mittelmeer, Nord- und Ostsee.
Extreme Hitze weltweit
Sydney erlebte mit einer Mitteltemperatur von 16,1°C den wärmsten Juni seit 1859. Fünfzehn aufeinanderfolgende Tage lagen die Höchstwerte über 20°C. In den USA und Mexiko hielt sich 2023 eine lang anhaltende Hitzeglocke durch den warmen tropischen Atlantik, der die atmosphärische Zirkulation veränderte.
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