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Klima 10.08.2026, 01:36 Aktualisiert: 10.08.2026, 10:05

Dürre und Hitzewelle in Europa: Rekorde und Notstand

Ganz Wales und die Hälfte Englands sind offiziell von Dürre betroffen.

Wichtige Fakten

  • Ganz Wales und die Hälfte Englands sind offiziell von Dürre betroffen.
  • Wassertemperatur im Mittelmeer erreicht möglicherweise Rekordhoch von 33°C.
  • Neue Dürregebiete in England werden nach Treffen der National Drought Group erwartet.
  • Amber Hitze-Gesundheitswarnungen für fünf englische Regionen bis Mittwoch.
  • Niedrige Donau-Wasserstände beeinträchtigen Kernkraftwerke in der Slowakei und in Serbien.

Hitze und Dürre in Großbritannien

In Großbritannien hat die fünfte Hitzewelle des Jahres begonnen, mit Temperaturen bis zu 36 Grad Celsius am Donnerstag. Bereits jetzt sind große Teile des Landes betroffen: ganz Wales und die Hälfte Englands wurden offiziell zur Dürreregion erklärt, was bedeutet, dass mehr als 25 Millionen Menschen Einschränkungen bei der Wassernutzung hinnehmen müssen. Alle Kunden von Thames Water und South East Water unterliegen bereits einem Schlauchverbot. Die National Drought Group wird voraussichtlich weitere Gebiete in England zu Dürreregionen ernennen, da die Trockenheit anhält.

Rekordtemperaturen und Gesundheitswarnungen

Der Klimawandel treibt die Temperaturen auf neue Rekorde. Der Sonntag war der 34. Tag mit Temperaturen über 30 Grad im gesamten Jahr, was den Rekord von 1995 einstellt. In der Europäischen Union war der Zeitraum Juni-Juli laut Copernicus der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer Durchschnittstemperatur von 21,61 Grad in Westeuropa. Die Gesundheitsbehörden warnen vor den Folgen der Hitze für gefährdete Personen und haben für mehrere Regionen Wasserwarnungen herausgegeben.

Extremes Wetter in ganz Europa

Auch in anderen Teilen Europas werden Hitzerekorde gebrochen. In der Slowakei wurden 42,2 Grad Celsius gemessen, in Ungarn 41,8 Grad, die höchste jemals in diesem Land registrierte Temperatur. Wilderere wüten in Italien, Frankreich, Serbien und Bulgarien, und die Wasserstände des Donaustroms sind auf einen neuen Tiefststand gefallen, was die Kühlung von Atomkraftwerken beeinträchtigt. An der Küste Italiens wurde eine Meeresoberflächentemperatur von 33 Grad gemessen, die ein neuer Rekord für das Mittelmeer sein könnte.

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