Huthi-Blockade gegen Saudi-Arabien: Eskalation im Roten Meer
Wichtige Fakten
- • Die Huthi-Miliz kündigte eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien an.
- • Zwei Öltanker auf dem Weg nach Asien kehrten um.
- • Eine vollständige Sperrung des Bab al-Mandab könnte Ölangebot um sieben Prozent reduzieren.
- • Die USA drohen mit militärischer Reaktion auf die Huthi-Blockade.
- • Iran blockiert zusätzlich die Straße von Hormus.
Huthi-Miliz setzt Seeblockade in Kraft
Jemens Huthi-Miliz hat ihre angekündigte Seeblockade gegen Saudi-Arabien offenbar umgesetzt. Nach eigenen Angaben zwang die Gruppe sechs Schiffe innerhalb von 24 Stunden zur Umkehr, darunter zwei Tanker mit Ziel China und Indien. Die Miliz begründet die Blockade mit einem Angriff der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung auf den Flughafen von Sanaa.
Massive Auswirkungen auf Ölversorgung
Die Schiffsdaten des Anbieters LSEG zeigen, dass zwei Tanker ihre Route änderten und nun durch den Suezkanal statt um die jemenitische Küste fahren. Eine vollständige Sperrung der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer könnte das weltweite Ölangebot um sieben Prozent reduzieren, da Saudi-Arabien den Großteil seiner Ölexporte über diese Route abwickelt. Viele Reedereien meiden die Region bereits seit dem Jahr 2023.
Internationale Reaktionen
US-Präsident Donald Trump stellte klar, dass die USA bei Bedarf „die Sache regeln“ würden. Trumps Aussage folgt auf US-Luftangriffe im Jemen im vergangenen Jahr. Die BBC berichtet zudem, dass Iran die gesamte Straße von Hormus blockiert, was die globale Energieversorgung zusätzlich bedroht.
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