Internationale Forderungen nach Entfernung von Andrew Mountbatten-Windsor aus der Thronfolge
Wichtige Fakten
- • Kanadas Premier Mark Carney bezeichnete die mutmaßlichen Handlungen als 'abscheulich' und forderte den Ausschluss.
- • Andrew Mountbatten-Windsor ist trotz Titelverzichts und Festnahme achten in der Thronfolge.
- • Australiens Premier Albanese und Neuseelands Premier Luxon signalisierten Unterstützung für einen Ausschluss.
- • Ein Ausschluss erfordert ein Gesetz des britischen Parlaments und Zustimmung von 14 Commonwealth-Ländern.
- • Buckingham Palace hat öffentlich keine Stellungnahme zu den Überlegungen abgegeben.
Zusammenfassung
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat sich dafür ausgesprochen, Andrew Mountbatten-Windsor aus der britischen Thronfolge zu entfernen. Carney bezeichnete die mutmaßlichen Handlungen des ehemaligen Prinzen, der im Februar wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen wurde, als 'abscheulich' und argumentierte, dass dies den Ausschluss erfordere. Trotz des Verzichts auf seine königlichen Titel im Oktober und der laufenden Ermittlungen zu seinen Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein steht Mountbatten-Windsor weiterhin an achter Stelle in der Thronfolge.
Internationale Unterstützung
Carneys Forderung wird von den Regierungen Australiens und Neuseelands unterstützt. Australiens Premierminister Anthony Albanese schrieb an seinen britischen Amtskollegen Keir Starmer, um die Zustimmung seiner Regierung zu einem Ausschluss zu bestätigen, und Neuseelands Premier Christopher Luxon äußerte ähnliche Unterstützung. Ein solcher Schritt würde ein Gesetz des britischen Parlaments erfordern, das von Abgeordneten und Peers gebilligt und von König Charles III. mit königlicher Zustimmung versehen werden müsste, sowie die Zustimmung der 14 Commonwealth-Länder, in denen der König Staatsoberhaupt ist.
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