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International 05.03.2026, 06:36 Aktualisiert: 05.03.2026, 10:05

Eskalation im Iran-Konflikt: US-U-Boot versenkt iranische Fregatte, Israel weitet Angriffe aus

US-Verteidigungsminister bestätigt Versenkung der iranischen Fregatte Iris Dena durch Torpedo im Indischen Ozean.

Wichtige Fakten

  • US-Verteidigungsminister bestätigt Versenkung der iranischen Fregatte Iris Dena durch Torpedo im Indischen Ozean.
  • 112 Tote und Verletzte nach dem Untergang gemäß srilankischen Rettungskräften, 180 Personen sollen an Bord gewesen sein.
  • Israel führt Luftangriffe auf Beirut aus und dringt mit Bodentruppen in den Libanon ein.
  • Iran feuert weiterhin Raketen auf Israel ab, Qatarier schießen iranische Bomber nahe US-Basis ab.
  • Kanada und Australien fordern Deeskalation, unterstützen aber weiterhin die Alliierten im Konflikt.

US bestätigt Versenkung iranischer Fregatte

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bestätigt, dass ein amerikanisches U-Boot eine iranische Fregatte im Indischen Ozean versenkt hat. Das Schiff, identifiziert als Iris Dena, wurde am Dienstag von einem Torpedo getroffen und sank etwa 40 Kilometer vor der Küste Sri Lankas. Laut srilankischen Rettungskräften wurden 80 Leichen geborgen und 32 Überlebende gerettet, während Schätzungen von etwa 180 Personen an Bord ausgehen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi verurteilte den Angriff als "Gräueltat" in internationalen Gewässern und warnte die USA vor den Konsequenzen.

Eskalation der regionalen Konflikte

Parallel dazu haben israelische Streitkräfte ihre Angriffe auf den Libanon ausgeweitet, mit Luftschlägen auf Hezbollah-Stellungen in Beirut und dem Eindringen von Bodentruppen in Grenzstädte. Der Hezbollah-Führer Naim Qassem hat Vergeltungsangriffe bis nach Tel Aviv angekündigt. Iran setzt seinerseits Raketenangriffe auf Israel fort und hat Ziele in Saudi-Arabien und Kuwait getroffen. In einer kritischen Entwicklung schoss Katar iranische Bomber ab, die sich einer US-Militärbasis näherten, was die regionale Ausweitung des Konflikts unterstreicht.

Internationale Reaktionen und diplomatische Spannungen

Kanadas Premierminister Mark Carney und Australiens Premier Anthony Albanese haben bei einem Treffen in Canberra zur Deeskalation aufgerufen, unterstützen aber weiterhin die Alliierten. Carney betonte, dass Kanada nicht im Voraus über die US-israelischen Angriffe informiert wurde und diese möglicherweise internationalem Recht widersprechen. Sri Lanka bleibt neutral und fordert alle Parteien zur Mäßigung auf, während über 2.000 Kanadier um Hilfe bei der Evakuierung aus der Region bitten, was die humanitären Auswirkungen verdeutlicht.

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