Iran entzieht sich der FIFA-Ticketregelung. Fans ohne Karten für die WM 2026
Wichtige Fakten
- • Iran verliert Anspruch auf 8% Fan-Tickets pro Spiel.
- • Team muss aus Mexiko zu Spielen in die USA einfliegen.
- • 15 Mitarbeitern wurde US-Visa verweigert.
- • Verband fordert von FIFA Neutralität und Fairness.
- • Spiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten geplant.
Fan-Tickets entzogen: Iran kritisiert FIFA
Der iranische Fußballverband FFIRI wirft der FIFA vor, dem Land seinen rechtmäßigen Anteil an Fan-Tickets für die WM 2026 zu entziehen. Grundlage des Streits ist die Regel, wonach jedem Verband 8% der Tickets pro Spiel zustehen. Der Iran hatte den Verkauf bereits gestartet, kann nun aber keine Karten mehr an Fans weitergeben – viele haben bereits Reisen gebucht. Der Verband spricht von politischer Einmischung und fordert die FIFA auf, ihre Neutralität zu wahren.
Iran unter Druck: Visaprobleme und Sicherheitsbedenken
Das Team musste sein Trainingslager von Arizona nach Mexiko verlegen, da die USA nicht als Gastgeber fungierten. Zudem wurden 15 Team-Mitarbeitern Einreisevisa verweigert. US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass Spieler willkommen seien, aber Personen mit Verbindungen zu den Revolutionsgarden Einreisebeschränkungen befürchten müssten. Iran stellt zehn Bedingungen für seine Teilnahme, unter anderem den freien Zugang für Personen mit IRGC-Hintergrund. Die Spiele des Iran finden in Los Angeles und Seattle statt.
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