Iran-Krieg dämpft deutsche Konjunktur im Frühjahr
Wichtige Fakten
- • Deutlicher Konjunkturdämpfer im zweiten Quartal 2026 erwartet.
- • Hohe Volatilität an Energie- und Rohstoffmärkten.
- • Iran-Krieg treibt Inflation auf 2,9 Prozent.
- • Verbraucherstimmung verschlechtert sich spürbar.
Die deutsche Wirtschaft, die zu Jahresbeginn noch überraschend gut gestartet war, erlebt nun einen deutlichen Dämpfer durch den Iran-Krieg. Die Bundesregierung rechnet im zweiten Quartal mit einem Rückschlag für die Konjunktur, wie aus dem Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. Steigende Preise, Lieferkettenprobleme und Unsicherheit belasten sowohl Unternehmen als auch private Haushalte.
Der Iran-Krieg hat die Teuerungsrate im April auf 2,9 Prozent getrieben, den höchsten Stand seit Januar 2024, was die Kaufkraft der Verbraucher schmälert. Die Auftragseingänge in der Industrie stiegen zwar, was jedoch auf Vorzieheffekte aufgrund des Kriegsausbruchs zurückgeführt wird. Eine Frühjahrsbelebung zeichnet sich nicht ab. Die weitere Entwicklung hängt laut Ministerium maßgeblich von der Dauer des Konflikts und dessen Auswirkungen auf Handelswege und Produktionskapazitäten ab.
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