Israel greift erneut Hisbollah-Ziele in Beirut an – Trump verkündete zuvor Stopp
Wichtige Fakten
- • Israel griff Hisbollah-Kommandozentralen in Beirut an.
- • Mindestens zwei Tote und elf Verletzte bei den Angriffen.
- • Hisbollah feuerte zuvor Raketen auf Nordisrael.
- • Trump hatte erst vor Tagen einen Angriffsstopp verkündet.
- • Iran droht Vergeltung für Angriffe auf Beirut.
Israels Angriffe auf Beirut trotz diplomatischer Bemühungen
Israels Armee hat nach eigenen Angaben erneut Hisbollah-Ziele in den südlichen Vororten Beiruts angegriffen. Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz sprachen von Schlägen gegen „terroristische Kommandozentralen“ als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Libanon. Nach libanesischen Angaben wurden zwei Menschen getötet und elf verletzt. Die Angriffe erfolgten nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Stopp der Angriffe auf Beirut verkündet hatte. Israel hatte jedoch gedroht, bei Hisbollah-Attacken erneut zuzuschlagen.
Hintergrund des Konflikts und Rolle der USA
Der Konflikt eskalierte Anfang März, als die proiranische Hisbollah Raketen auf Israel abfeuerte, angeblich aus Vergeltung für die Tötung des iranischen Religionsführers. Seither liefern sich beide Seiten Kämpfe, wobei Israel auch Bodentruppen entsandte. Trump erklärte nun in einem Interview, er werde nicht auf einem Libanon-Einschluss in einem Abkommen mit dem Iran bestehen, drohte aber gleichzeitig mit massiver Gewalt, falls keine Einigung erzielt werde. Die am 17. April vereinbarte Waffenruhe zwischen Libanon und Israel hält nicht vollständig, und die Hisbollah beteiligt sich nicht an den Gesprächen.
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