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International 17.03.2026, 11:14

Israel meldet Tötung iranischer Sicherheitschefs, Iran dementiert nicht

Israel tötete laut eigenen Angaben Ali Laridschani, Chef des iranischen Sicherheitsrats.

Wichtige Fakten

  • Israel tötete laut eigenen Angaben Ali Laridschani, Chef des iranischen Sicherheitsrats.
  • Auch Basidsch-Kommandeur Gholamresa Soleimani soll bei Luftangriffen getötet worden sein.
  • Iran setzte Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel und Golfstaaten wie Bahrain fort.
  • In den Vereinigten Arabischen Emiraten kam ein Pakistani durch Trümmerteile ums Leben.
  • Die Straße von Hormus ist weitgehend blockiert, was den Ölhandel beeinträchtigt.

Zusammenfassung der Ereignisse

Israel hat nach eigenen Angaben zwei führende Vertreter des iranischen Sicherheitsapparats getötet. Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, und der Kommandeur der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, seien bei Luftangriffen in der Nacht getötet worden, wie Verteidigungsminister Israel Katz und das israelische Militär mitteilten. Iran hat diese Angaben bislang nicht bestätigt, jedoch auch nicht dementiert. Laridschani galt als ranghöchster Sicherheitsbeamter des Landes und koordinierte die iranischen Angriffe auf Israel und US-Militärbasen.

Weitere Angriffe und Folgen

Parallel zu diesen Tötungen setzte Iran seine Angriffe auf Israel und Golfstaaten fort. Der staatliche iranische Rundfunk berichtete von neuen Raketenangriffen auf Ziele in Israel, während Bahrain mutmaßlich iranische Drohnenangriffe meldete. In den Vereinigten Arabischen Emiraten kam ein pakistanischer Staatsbürger durch Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete ums Leben, und eine Drohne traf eine Ölanlage im Hafen Fudschaira. Die humanitäre Lage verschlechtert sich, mit Berichten über Tote, Verletzte und massive Vertreibungen in der Region, insbesondere im Libanon.

Strategische Bedeutung und Hintergründe

Laridschani war eine Schlüsselfigur im iranischen Establishment, der zuvor als pragmatischer Verhandler in Atomgesprächen mit dem Westen galt, aber in jüngster Zeit eine härtere Linie vertrat. Seine Tötung, wenn bestätigt, wäre ein schwerer Schlag für das Regime, da er militärische und politische Strategien koordinierte. Die Straße von Hormus, eine wichtige Handelsroute für Öl und Flüssigerdgas, bleibt weitgehend blockiert, was zu steigenden Energiepreisen beiträgt. Die USA und Israel setzen ihren Krieg gegen Iran fort, mit mindestens 2.000 Toten und keinem Ende in Sicht.

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