Israel schreibt Siedlungsbau in E1 aus und leitet Ermittlungen zu Hind-Rajab-Tod ein
Wichtige Fakten
- • Israel schreibt Bau von 1.234 Siedlungseinheiten in E1 aus.
- • Erstmals bestätigt IDF Schüsse auf Auto von Hind Rajab.
- • Kriminelle Ermittlungen zu Tötungen von Sanitätern und UN-Mitarbeitern.
- • Großbritannien verurteilt Siedlungspläne als destruktiv.
- • UN fordert Stopp der Siedlungsaktivitäten.
- • Außenministerin Wong kritisiert mangende Strafverfolgung bei WCK-Fall.
Siedlungsausbau in E1
Israel hat Ausschreibungen für den Bau von rund 1.200 Siedlungshäusern in der strategisch wichtigen Zone E1 im besetzten Westjordanland veröffentlicht. Die international verurteilten Pläne sollen das Westjordanland teilen und Ost-Jerusalem isolieren. Die Angebotsfrist endet am 19. Oktober, kurz vor der Parlamentswahl am 27. Oktober. Großbritannien kritisierte den Schritt scharf und forderte ein sofortiges Einlenken.
Untersuchung zum Tod von Hind Rajab
Erstmals hat das israelische Militär bestätigt, auf das Auto der fünfjährigen Hind Rajab geschossen zu haben. Sie starb 2024 im Gazastreifen zusammen mit ihren Verwandten. Die Armee leitet nun eine strafrechtliche Untersuchung ein. Zudem werden Tötungen von 15 Palästinensern, darunter Sanitäter, untersucht. Weltweit wurde der Fall als Kriegsverbrechen verurteilt, Israel weist dies zurück.
Internationale Reaktionen
Die Entwicklungen stoßen auf breite internationale Kritik. UN-Generalsekretär Guterres zeigte sich alarmiert. Australien verurteilte die Einstellung der Ermittlungen zum Tod der Helferin Zomi Frankcom. Menschenrechtsgruppen bezweifeln die Glaubwürdigkeit israelischer Selbstuntersuchungen.
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