Israelische Angriffe im Südlibanon: Mindestens 17 Tote
Wichtige Fakten
- • Mindestens 17 Tote bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon.
- • Hisbollah griff israelische Truppen mit Raketen an.
- • UN-Menschenrechtsteam untersucht mögliche Kriegsverbrechen.
- • Iran droht Israel wegen Angriffen auf Libanon.
- • Fast eine Million Menschen im Libanon vertrieben.
Israelische Angriffe fordern Todesopfer
Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind nach Angaben libanesischer Medien mindestens 17 Menschen getötet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von neun Toten in Tayr Debba, östlich der Hafenstadt Tyros. Weitere Angriffe trafen Dörfer wie Deir Qanoun el-Nahr und Seddiqin. Auch die Stadt Sidon war betroffen, wo ein israelischer Drohnenangriff zwei Menschen tötete.
Hisbollah setzt Angriffe fort
Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz erklärte, sie habe israelische Truppen und Militärfahrzeuge mit Raketen beschossen. Zuvor hatte Israel laut Militärangaben sechs Hisbollah-Stellungen in Tyros sowie Abschussrampen angegriffen. Die Kämpfe sind Teil des Krieges zwischen Israel, den USA und dem Iran, der Anfang März nach einem israelischen Angriff auf Irans Oberhaupt ausbrach.
UN-Team ermittelt zu Menschenrechtsverstößen
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk kündigte die Entsendung eines Untersuchungsteams an, das mögliche Menschenrechtsverletzungen seit März prüfen soll. Die Ergebnisse könnten für Kriegsverbrecherprozesse genutzt werden. Israel wurde informiert, ob es kooperieren will, ist unklar.
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