Wasserkrise in Gaza: Israel blockiert lebenswichtige Hilfsgüter
Wichtige Fakten
- • Israel kontrolliert, was in den Gazastreifen gelangt.
- • Die Hamas könne Güter wie Diesel und Filter missbrauchen.
- • Hilfsorganisationen werfen Israel Blockade humanitärer Hilfe vor.
- • Ein Wasserbetreiber in Gaza droht wegen fehlender Ersatzteile mit Betriebsstopp.
- • Die Wasserversorgung pro Kopf liegt unter sechs Litern täglich.
In Gaza spitzt sich die Wasserkrise zu, da Israel die Einfuhr lebenswichtiger Güter wie Dieselfilter, Motoröl und Ersatzteile blockiert. Die israelische Regierung begründet dies mit möglichem Missbrauch durch die Hamas (Dual-Use-Prinzip). Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und Völkerrechtler kritisieren dieses Vorgehen als unverhältnismäßig und völkerrechtswidrig. Der Betreiber einer Wasserentsalzungsanlage, Atef Odeh, versorgt 27 Flüchtlingslager, steht aber kurz vor dem Zusammenbruch, da ihm essentielle Komponenten fehlen. Die Wasserversorgung pro Person liegt laut UN bei unter sechs Litern pro Tag, weit unter dem humanitären Minimum. Eine Lockerung der Blockade sei nicht in Sicht, während Krankheiten aufgrund mangelnder Hygiene zunehmen.
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