Trump empfängt Selenskyj und Netanjahu: Positive Gespräche im Weißen Haus
Wichtige Fakten
- • Trump empfing Selenskyj und Netanjahu zu getrennten Gesprächen.
- • Selenskyj erhielt Zusage für Patriot-Lizenzen zur Eigenproduktion.
- • Netanjahu und Trump diskutierten Irans Atomprogramm und Kriegsziele.
- • US-Senat verabschiedete Sanktionspaket gegen Russlands Energieexporte.
- • Beide Treffen wurden vom Weißen Haus als positiv bewertet.
Selenskyjs Erfolg bei Trump
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Israels Premier Benjamin Netanjahu zu getrennten Gesprächen im Weißen Haus empfangen. Hintergrund war die Trauerfeier für den verstorbenen Senator Lindsey Graham. Selenskyj teilte nach dem Treffen mit, Trump habe die lang geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert. Die Ukraine hofft, durch Eigenproduktion die Abwehr gegen russische Raketenangriffe zu stärken. Trump selbst sprach von einem positiven und produktiven Treffen.
Netanjahu sucht Schulterschluss
Das Gespräch mit Netanjahu diente der Reparatur des angespannten Verhältnisses. Differenzen gab es zuletzt über Israels fortgesetzte Angriffe im Iran, während Trump auf Diplomatie setzte. Netanjahu warb um Unterstützung für weitere Militäroperationen gegen Irans Atomprogramm. Nach dem Treffen betonte er die gemeinsamen Ziele, eine iranische Atombombe zu verhindern. Proteste vor dem Weißen Haus begleiteten den Besuch.
Neue Sanktionen gegen Russland
Parallel zu den Treffen verabschiedete der US-Senat ein umfassendes Sanktionspaket gegen Russlands Energieexporte, benannt nach dem verstorbenen Senator Graham. Es zielt auf Öl- und Gasverkäufe ab und gibt dem Präsidenten die Möglichkeit, große Abnehmer wie China und Indien zu sanktionieren.
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