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Gesellschaft 08.02.2026, 15:02 Aktualisiert: 08.02.2026, 23:03

Verantwortungsfragen nach Brand in Crans-Montana und Vorfall an Gedenkstätte

Eine IT-Panne verhinderte regelmäßige Brandschutzkontrollen in Crans-Montana.

Wichtige Fakten

  • Eine IT-Panne verhinderte regelmäßige Brandschutzkontrollen in Crans-Montana.
  • Die Bar 'Le Constellation' wurde seit sechs Jahren nicht kontrolliert, trotz jährlicher Überprüfungen.
  • Ein selbstständiger Informatiker drohte, wichtige Daten ins Darknet zu stellen, und wurde verhaftet.
  • Ein Feuer an der Gedenkstätte für die Brandopfer wurde vermutlich durch Kerzen ausgelöst.
  • Inhaber der Bar stehen unter Anklage wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung.
  • Nicht nur Bars, sondern auch Schulen und Jugendherbergen blieben ungeprüft wegen der IT-Panne.
Nach dem verheerenden Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana wird das Ausmaß der organisatorischen Versäumnisse immer deutlicher. Eine langjährige IT-Panne, die durch einen psychisch labilen Informatiker verursacht wurde, führte dazu, dass mehrere Einrichtungen, darunter die Bar 'Le Constellation', jahrelang nicht auf Brandschutzmängel geprüft wurden. Dieses Versäumnis wird als wesentlicher Faktor für die Katastrophe angesehen, die 41 Todesopfer und 115 Verletzte forderte. Die Barbesitzer und lokale Behörden stehen nun unter Anklage. Zudem erregt ein erneutes Feuer an der Gedenkstätte für die Opfer, ausgelöst durch Kerzen, Aufmerksamkeit und verstärkt das Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber den Behörden. Die gründliche Aufklärung der Vorfälle sowie die Verbesserung der Überwachungsinfrastruktur sind dringend erforderlich.

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