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Solidaritätsaktion nach Brandkatastrophe von Crans-Montana: Haarspenden für Opfer
Die Brandkatastrophe in Crans-Montana forderte 41 Tote und hinterließ über hundert Verletzte.
Wichtige Fakten
- • Die Brandkatastrophe in Crans-Montana forderte 41 Tote und hinterließ über hundert Verletzte.
- • Ein Solidaritätsnetzwerk aus etwa 150 Friseursalons in der Schweiz, Frankreich, Italien und Belgien bietet kostenlose Haarschnitte an.
- • Gespendete Haare müssen mindestens 20 Zentimeter lang, ungefärbt und gesund sein.
- • Der Verein 'Crans-Montana Solidarité' organisiert die Haarspende-Aktion über soziale Medien.
- • Alexandra Bernard spendete ihre Haare im Salon von Friseurin Christelle Roy in Genf.
Mehr als einen Monat nach der tragischen Brandkatastrophe in der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana, bei der 41 Menschen ums Leben kamen, spenden immer mehr Menschen ihre Haare zur Unterstützung der Verletzten. Eines der zentralen Netzwerke für diese Aktion ist der Verein 'Crans-Montana Solidarité', der über soziale Medien zum Haarschnitt aufruft. Etwa 150 Friseursalons aus der Schweiz sowie aus den Nachbarländern beteiligen sich bereits an der Aktion und bieten kostenlose Haarschnitte für willige Spender an. Die Haare müssen unbehandelt und mindestens 20 Zentimeter lang sein, um in Perücken für die Opfer verarbeitet zu werden. Friseurin Christelle Roy aus Genf betont die wachsende Teilnahme und Solidarität ihrer Kunden, wie Alexandra Bernard, die nach 30 Jahren das erste Mal einen Friseursalon betrat, um ihre langen, grauen Haare zu spenden. Diese Bemühungen unterstreichen die gesellschaftliche Bereitschaft, in dieser schweren Zeit zu helfen.
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