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Wirtschaft 31.08.2026, 10:28 Aktualisiert: 31.08.2026, 12:00

Italiens Milliarden-Programm: Erfolg oder Flop?

Fast 200 Milliarden Euro aus EU-Wiederaufbaufonds investierte Italien.

Wichtige Fakten

  • Fast 200 Milliarden Euro aus EU-Wiederaufbaufonds investierte Italien.
  • Finanziert wurden u.a. Straßen, Bahnen, Digitalisierung und der Trevi-Brunnen.
  • Wirtschaftswissenschaftler Tito Boeri beklagt zu hohe Fördervolumen.
  • Noch nicht mal ein Drittel der Mittel war bis 2024 abgerufen.
  • Wachstumsraten Italiens liegen unter einem Prozent, warnt Boeri.

Ein Programm mit Ambitionen

Mit den Corona-Hilfen der EU hat Italien fast 200 Milliarden Euro in Straßen, Eisenbahnen, Digitalisierung und Energie investiert. Sogar der Trevi-Brunnen wurde renoviert. Doch zum Auslaufen des Wiederaufbauprogramms PNRR ziehen Experten eine gemischte Bilanz.

Kritik von Ökonomen

Der Wirtschaftswissenschaftler Tito Boeri kritisiert: Es wurde zu viel Geld abgerufen, und die Wachstumseffekte blieben gering. Auch Luca Del Poggetto verweist auf die hohe Belastung der Verwaltung. Laut EU-Rechnungshof wurde bisher nur ein Drittel der Fonds abgerufen.

Regierung zeigt sich zufrieden

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bewertet das Programm positiv: Für 660.000 Projekte wurde die Planung erfüllt und Zeitpläne eingehalten. Dennoch sorgen sich Experten um die Nachhaltigkeit – vor allem um die Rückzahlung der Kredite.

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