Jede zweite Reanimation startet durch Ersthelfer – neuer Bericht zeigt Luft nach oben
Wichtige Fakten
- • Laut Deutschem Reanimationsregister begannen 2025 in 53,5% der Fälle Jede zweite Reanimation durch Ersthelfer. (14 Wörter)
- • Dokumentation der durch Smartphone alarmierten Ersthelfer begann mit der Jahresmitte 2025.
- • Defibrillatoren werden zu selten eingesetzt – Ausbaupotenzial für Überlebenschancen.
- • Rettungsdienst verfehlte erneut sein Ziel: Nur 70% in acht Minuten vor Ort.
- • Deutschland Überlebensrate von 11% liegt stabil – europaweit unter den Top 10.
Jeder zweite Fall: Ersthelfer reanimieren bevor Rettungsdienst kommt
Deutschlandweit beginnt inzwischen bei mehr als jeder zweiten außerklinischen Reanimation eine Ersthelferin oder ein Ersthelfer mit der Wiederbelebung, bevor Rettungskräfte eintreffen. Das zeigt der außerklinische Jahresbericht 2025 des Deutschen Reanimationsregisters, dessen Daten die Entwicklung zwischen 2024 und 2025 weitgehend stabil zeigen – mit laufendem Ausbau der Systeme.
Handy-Apps koordinieren immer mehr Erste Hilfe
Telefonische Anleitung durch Leitstellen machte dabei fast in zwei Fünftel der Situationen. Der Bericht dokumentiert abschnittsweise auch, wie durch Smartphones alarmierte Ersthelfer und typischerweise geschulte ehrenamtliche Kräfte mit Defibrillator teils vor Amts wegen begannen.
Deutschland im europäischen Vergleich
„Die Rettungskette hat in der Vorinitiatoren-Struktur, kommunaler Zusammenarbeit und frühzeitigen Alarmketten erhebliches Potenzial”, kommentiert Registries-Sprecher Jan-Thorsten Gräsner. Auch er deutet an: Lang–und Energiekosten innovativer Bildung zögen sichtbare Effekte nach sich, nicht weniger die öffentliche Abdeckung der Systeme sein.
List einer reinen Momentaufnahme sind etliche Daten, etwa die rein quantitative Angaben zu gerufenen Kontakten.
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