Jens Spahn als Unionsfraktionschef wiedergewählt
Wichtige Fakten
- • Spahn erhielt 86,5 % der Stimmen für drei Jahre.
- • Vor einem Jahr lag sein Ergebnis bei 91,3 %.
- • Er fordert mehr Zusammenhalt in der Koalition.
- • Spahn ist seit 2002 im Bundestag.
- • Das erste Jahr war geprägt von Konflikten um Richterwahl und Rente.
Wiederwahl mit schlechterem Ergebnis
Jens Spahn ist mit 86,5 Prozent der Stimmen als Fraktionsvorsitzender von CDU und CSU im Bundestag bestätigt worden. Die Wahl erfolgte für drei Jahre, nachdem er vor einem Jahr mit 91,3 Prozent zunächst für ein Jahr gewählt worden war. Spahn dankte für den „Vertrauensbeweis“ und will die Fraktion als „Stabilitätsanker der Koalition und Antreiber in der Sache“ positionieren. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer „überzeugenden Wiederwahl“.
Erfahrung und Herausforderungen
Mit 45 Jahren ist Spahn einer der erfahrensten Abgeordneten, seit 2002 im Bundestag und von 2017 bis 2021 Gesundheitsminister. Sein erstes Jahr als Fraktionschef war jedoch holprig: Das Platzen der Wahl einer Unionskandidatin zum Verfassungsgericht und der Aufstand der Jungen Union gegen die Rentenreform belasteten das Verhältnis. Spahn setzte sich in internen Gesprächen durch, Medienberichten zufolge auch mit Druck. Inzwischen gilt sein Rückhalt als stabil.
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