Keine Anklage nach Tod eines indigenen Mannes in Australien
Wichtige Fakten
- • 24-jähriger Warlpiri-Mann starb im Mai 2025 im Alice-Springs-Supermarkt.
- • Polizei warf ihm Ladendiebstahl vor und zwang ihn zu Boden.
- • Staatsanwaltschaft sah keine ausreichenden Beweise für Strafverfolgung.
- • Familie leitet Klage gegen Polizei wegen unrechtmäßigen Handelns ein.
- • Tod löste Proteste und Forderungen nach unabhängiger Untersuchung aus.
Keine Anklage nach Tod eines Indigenen in Alice Springs
Die Polizei des australischen Nordterritoriums hat angekündigt, keine Anklage gegen ihre Beamten zu erheben, die am Tod des 24-jährigen indigenen Kumanjayi White beteiligt waren. White starb am 27. Mai 2025 in einem Coles-Supermarkt in Alice Springs, nachdem zivile Polizisten eingegriffen hatten, die ihn des Ladendiebstahls verdächtigten und einen Konflikt mit einem Sicherheitsbeamten sahen.
Familie und Gemeinschaft reagieren mit Wut und Trauer
Der Polizeikommissar Martin R. erklärte am Dienstag die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, keine Anklage zu erheben, und verwies auf fehlende Beweise. Die Familie von White zeigte sich enttäuscht und kritisierte, dass ihnen kaum Zeit zur Verarbeitung gegeben wurde. Sie reicht eine Zivilklage gegen die Polizei ein, wirft den Beamten rechtswidriges Handeln vor.
Kontext weiterer Spannungen in Zentralaustralien
Der Vorfall verstärkt die Spannungen in der Region – Ressourcen, die Familien und Gemeinschaft nach wie vor tun Anker.
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