Kenianische Söldner für Russland und EU-Skepsis gegenüber Friedensgesprächen
Wichtige Fakten
- • Über 1000 Kenianer für Russlands Krieg in Ukraine angeworben.
- • EU sieht keine ernsthaften Friedensbemühungen Russlands.
- • Rekrutierung erfolgt über private Agenturen mit falschen Versprechungen.
- • Russland bestreitet Beteiligung an der Anwerbung Kenianer.
- • Kenia plant diplomatische Gespräche mit Russland zum Thema.
Rekrutierung kenianischer Söldner
Ein Geheimdienstbericht an das kenianische Parlament enthüllt, dass über 1000 Kenianer von privaten Agenturen und Einzelpersonen für den Kampf auf russischer Seite im Ukraine-Krieg angeworben wurden. Die Rekruten, darunter ehemalige Militär- und Polizeikräfte sowie Zivilisten, werden mit falschen Versprechen wie hohen Gehältern und russischer Staatsbürgerschaft gelockt. Die kenianische Regierung wirft den Agenturen vor, mit Beamten verschiedener Behörden und der russischen Botschaft zu kooperieren, um die Ausreise zu ermöglichen, während Russland jede Beteiligung bestreitet.
Internationale Friedensbemühungen
Die Europäische Union äußert sich skeptisch zu aktuellen Friedensgesprächen und sieht keine konkreten Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft an einer friedlichen Lösung interessiert ist. Trotz der Beteiligung europäischer Länder an den Gesprächen betont die EU, dass keine Entscheidungen über die Ukraine ohne europäische Beteiligung getroffen werden dürfen. Parallel dazu findet in Washington ein Treffen des von den USA initiierten "Board of Peace" statt, an dem einige europäische Länder als Beobachter teilnehmen, wobei die EU ihre Bedenken bezüglich der Governance des Gremiums bekräftigt.
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