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KI übertrifft Menschen in emotionalen Chats
Eine Studie der Universitäten Freiburg und Heidelberg zeigt, dass KI schneller Nähe erzeugt als Menschen in emotionalen Chats.
Wichtige Fakten
- • Eine Studie der Universitäten Freiburg und Heidelberg zeigt, dass KI schneller Nähe erzeugt als Menschen in emotionalen Chats.
- • Teilnehmende fühlten sich einer KI teils mehr verbunden als einem realen Gesprächspartner.
- • KI nutzt mehr emotionale Wörter und Selbstoffenbarungsstrategien in Chats.
- • Das Wissen, mit einer KI zu interagieren, mindert, aber verhindert nicht den Aufbau von Nähe.
- • Der Einsatz von KI in emotionalen Kontexten birgt Missbrauchsgefahr und erfordert klare Leitlinien.
- • Fast 500 Teilnehmende nahmen an der Studie teil, die in Communications Psychology veröffentlicht wurde.
- • Die Studie überrascht das Forschungsteam, da erwartet wurde, dass Menschen in emotionalen Gesprächen im Vorteil seien.
Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, in emotionalen Chats stärker als Menschen Nähe zu erzeugen, wie eine aktuelle Studie der Universitäten Freiburg und Heidelberg belegt. In der Studie, die in der Zeitschrift Communications Psychology veröffentlicht wurde, fühlten sich Teilnehmende oft mehr zu einer KI verbunden als zu einem echten Menschen. Dies liegt vor allem daran, dass die KI verstärkt emotionale Inhalte und Strategien zur Selbstoffenbarung verwendet. Überraschenderweise zeigte sich, dass selbst bei Bekanntheit der KI-Interaktion die daraus entstehende Nähe kaum beeinträchtigt wurde. Diese Erkenntnisse werfen wichtige Fragen zum verantwortungsvollen Einsatz von KI in sensiblen Bereichen auf, wobei der Bedarf an Transparenz und klaren Regelungen unterstrichen wird. Gleichzeitig zeigt sich ein erhebliches Potenzial für KI in Bereichen wie der psychologischen Betreuung und Bildung, um bestehende personelle Engpässe zu überbrücken.
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