Klimawandel bedroht Millionen Häuser in Großbritannien durch Bodensenkungen
Wichtige Fakten
- • Betroffen sind London, Essex, Kent und Gebiete von Oxford bis zur Wash.
- • Bis 2070 könnten 1,8 Mio. Häuser bei mittlerem Emissionsszenario betroffen sein.
- • 2025 gab es für 153 Mio. £ Versicherungsansprüche durch Bodensenkungen.
- • Londoner Stadtteile wie Camden, Islington und Barnet sind besonders gefährdet.
Klimawandel verursacht Bodenschwund
Laut einer Analyse des British Geological Survey (BGS) sind Millionen von Häusern in Großbritannien durch klimabedingte Bodensenkungen gefährdet. Heißere, trockenere Sommer führen dazu, dass der Boden unter Gebäuden schrumpft und Fundamente absacken. Besonders betroffen sind London, Essex, Kent sowie eine Region von Oxford bis zur Wash an der Ostküste. Die Wissenschaftlerin Anna Harrison betont, dass London aufgrund der hohen Bebauungsdichte und der erwarteten Temperatur- und Niederschlagsänderungen besonders verwundbar sei. Häuser in Londoner Stadtteilen wie Camden, Islington und Barnet seien am stärksten gefährdet.
Prognosen und Versicherungslage
Bis 2070 könnten bei einem niedrigen Emissionsszenario etwa 500.000 Immobilien betroffen sein, bei einem mittleren Szenario mehr als 1,8 Millionen. Unter aktuellen Emissionspfaden lägen in London über 26 % der Häuser in Gefahrenzone. Bereits 2025 gab es Hagel und Trockenheit betreffend 153 Millionen Pfund an versicherten Schäden durch Senkungen.
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