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Klima 11.02.2026, 08:00 Aktualisiert: 11.02.2026, 10:04

Klimawandel verdreifacht Waldbrandrisiko in Patagonien

Klimawandel verdreifachte Wahrscheinlichkeit für heiße, trockene Waldbrandbedingungen.

Wichtige Fakten

  • Klimawandel verdreifachte Wahrscheinlichkeit für heiße, trockene Waldbrandbedingungen.
  • Brände töteten 23 Menschen in Chile, zerstörten über 1.000 Häuser.
  • Argentiniens Los Alerces Nationalpark mit 3.000 Jahre alten Bäumen betroffen.
  • Regenmengen in der Region sind durch Emissionen um 20-25% gesunken.
  • Nicht-einheimische Plantagen erhöhten Brandrisiko durch höhere Entflammbarkeit.

Zusammenfassung der Ereignisse

Verheerende Waldbrände wüteten im Januar in Chile und Argentinien, wobei in den chilenischen Regionen Biobío und Ñuble 23 Menschen starben, mehr als 1.000 Häuser zerstört wurden und 52.000 Menschen fliehen mussten. In Argentinien bedrohten die Feuer den UNESCO-geschützten Los Alerces Nationalpark in Patagonien, der für seine über 3.000 Jahre alten Alerce-Bäume bekannt ist.

Klimawandel als Haupttreiber

Forscher des World Weather Attribution-Konsortiums fanden heraus, dass die heißen, trockenen und windigen Bedingungen, die die Brände begünstigten, durch den globalen Klimawandel etwa dreimal wahrscheinlicher wurden. Die Regenmengen in der Region sind aufgrund menschlicher CO2-Emissionen in den frühen Sommermonaten um 20-25% gesunken.

Weitere Verschärfungsfaktoren

Die Situation wurde durch nicht-einheimische Baumplantagen, die leichter entflammbar sind, sowie durch Budgetkürzungen bei den Brandschutzdiensten in Argentinien unter der Regierung von Javier Milei verschlimmert, die die Klimakrise als "sozialistische Lüge" bezeichnet hat.

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