Klimawandel verlängert Pollensaison in Europa
Wichtige Fakten
- • Pollenzeit in Europa seit 1990er Jahren um 1-2 Wochen länger
- • Birken- und Erlenpollen in Teilen Europas um 15-20% stärker
- • Klimawandel erhöht Verbreitung invasiver Arten wie Ragweed
- • Hitzetote stiegen um durchschnittlich 52 pro Million Menschen
- • Fossile Subventionen 2023 auf 444 Mrd. € gestiegen
Studie zur verlängerten Pollensaison
Eine Studie im Lancet Countdown zeigt, dass der Klimawandel die Pollensaison in Großbritannien und Kontinentaleuropa seit den 1990er Jahren um ein bis zwei Wochen verlängert hat. Dies führt zu verstärkten allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen bei Millionen Menschen, da höhere Temperaturen und CO2-Konzentrationen die Pollenproduktion von Bäumen wie Birke, Erle und Olive ankurbeln.
Weitere gesundheitliche Auswirkungen
Die Forschung dokumentiert auch andere Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel, darunter einen Anstieg der Hitzetoten und eine Zunahme extremer Dürreperioden in Europa. Gleichzeitig sank die Sterblichkeit durch Feinstaub aus Verkehr und Stromerzeugung deutlich, was positive Effekte der Energiewende aufzeigt.
Handlungsbedarf und Lösungen
Die Autoren betonen die Notwendigkeit, sich an ein wärmeres Klima anzupassen, etwa durch Stadtbegrünung und öffentliche Gesundheitsmaßnahmen. Sie fordern eine Umleitung von Subventionen für fossile Brennstoffe in saubere Energie, um langfristige Gesundheitsvorteile zu erzielen.
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