Klimawandel verschärft Unwetterkatastrophe in Kaschmir: Mindestens 28 Tote nach Wolkenbrüchen
Wichtige Fakten
- • Die Zahl der Todesopfer durch Wolkenbrüche wird in ganz Kaschmir auf 28 geschätzt und könnte noch steigen.
- • In den Dörfern im Pir-Panjal-Gebirge wie Murrah sind Straßen, Stromleitungen und Mobilfunknetze zerstört, was Hilfe erschwert.
- • Die Wassermassen sind eine Folge von Starkregen, der in der Region für Sturzfluten, Hangrutschungen und Wolkenbrüche sorgte.
- • Die Wissenschaft führt das vermehrte Auftreten solcher Wetterextreme auf den menschengemachten Klimawandel zurück.
- • Maßnahmen wie Ausweitung der Frühwarnsysteme werden vorgeschlagen; für die Zukunft wird neben Wolkenbrüchen auch mit einer zunehmenden Trockenheit gerechnet.
Hintergrund und Schäden
Eine Reihe schwerer Wolkenbrüche, Sturzfluten und Erdrutsche hat im Juli in der Region Jammu und Kaschmir zu verheerenden Zerstörungen geführt und mindestens 28 Menschenleben gekostet. Besonders betroffen ist das abgelegene Bergdorf Gurret im Pir-Panjal-Gebirge. Die Wassermassen rissen Häuser, Brücken und Straßen mit sich, viele Bewohner sind verletzt wurden, während die Infrastruktur wie Stromtelefon oder Mobilfunk ausfahl und die Räumung oder Evakuierung verspätet ist.
In den Distrikten rund um den Ort Pulwama wurde die Umgebung von Erdrutschen verwüstet, sodass die Einsatzkräfte keine Leute und Maschinen in einige Täler hineinbringen konnten. Hinzu kommt neuer Niederschlag, der in den Landkreisen Doda und Rajouri die Stauraumkapazität des Ganges massiv erhöht hat und weitere begrenzte Hänge rutschen lässt.
Wissenschaftliche Einordnung und Langzeitwirkung
Einsatzkräfte vor Ort berichten, dass besonders die bergeunterversorgten Ortschaften besonders schwer zugänglich sind und Hilfsgüter teilweise per Notstrom oder über notdürftige Behelfsbrücken transportiert und die improvisierten Helfer und ausrückende Marschformationen treiben.
Monitoringforscher des internationalen Zentrums für ganzheitliche Klimabeobachtung bestätigen, dass unter steigenden warmen Sommertage-Wetterlagen vermehrt Regenschauer festzustellen wären. Es sei erkennbar, dass der besorgniserregende Zustand an noch längeren Gefrierhitzefolgen zu seiner klimawandelenden landschaftlichen Dynamik der Seen sowie den Bergen auch zukünftig Ganzjahresverbindungen abbrechen wird. Die gesamte hydroklimatische Belastung in der 2000 Meter-Pont-Tarar Höhe folgt zu. De fakt belasten Spurenlast-Effekten des kompletten Westhang im Massiv weitere Viehhaufenketten massiv wieder im Gleichgewicht. Großteils bedeutet der Landschaftswandel Verlust von Weidelandbasis, laut moderneren sozialökologischen Analysen verlören traditionelle autarke Wanderhirten-Gesellschaft ihre Essensmittelgrundlage als einsamen Haupttreid auf.
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