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International 28.03.2026, 04:30 Aktualisiert: 28.03.2026, 10:02

Krieg im Iran: Zivile Opfer, diplomatische Spannungen und wachsende Skepsis in den USA

Im Iran wurden seit Kriegsbeginn über 1.900 Zivilisten getötet und mehr als 20.000 verletzt (Internationales Rotes Kreuz).

Wichtige Fakten

  • Im Iran wurden seit Kriegsbeginn über 1.900 Zivilisten getötet und mehr als 20.000 verletzt (Internationales Rotes Kreuz).
  • Iran feuert weiter Drohnen und Raketen auf Golfstaaten, mindestens 25 Todesopfer wurden gemeldet (Tagesschau).
  • US-Präsident Trump kritisiert Bundeskanzler Merz für fehlende NATO-Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus.
  • Bei CPAC äußerten junge Republikaner Zweifel am Krieg; Umfragen zeigen nur 49% starke Zustimmung bei 18-29-Jährigen (Pew Research).
  • Die Straße von Hormus bleibt durch iranische Drohungen blockiert, was 20% des globalen Öls betrifft.

Zivile Opfer und Angriffe auf Wohnviertel im Iran

Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran führt weiterhin zu schweren zivilen Opfern. Laut dem Internationalen Roten Kreuz wurden im Iran seit Kriegsbeginn über 1.900 Zivilisten getötet und mehr als 20.000 verletzt. In Teheran trafen Raketen Wohnviertel, wie im Stadtteil Sizdah Aban, wo Bewohner von Zerstörung und Überschwemmungen berichten. Ein ARD-Team dokumentierte die Aufräumarbeiten; Augenzeugen schildern massive Explosionen und geplatzte Wasserleitungen. Die Menschen leiden unter Internetblockaden und fehlenden Schutzbunkern, während die Revolutionsgarde den Druck nach innen erhöht.

Angriffe auf Golfstaaten und wirtschaftliche Folgen

Iran hat Tausende Drohnen und Raketen auf arabische Golfstaaten abgefeuert, wobei mindestens 25 Todesopfer, darunter Gastarbeiter aus Indien und Pakistan, gemeldet wurden. Die Intensität der Angriffe hat zwar abgenommen, bleibt aber tödlich. Die Golfstaaten reagieren verärgert, mit Ausweisungen iranischer Diplomaten und Androhungen von Gegenmaßnahmen. Iran droht, die Straße von Hormus zu blockieren, durch die 20% des globalen Öls und 30% der Düngemittel transportiert werden. Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnen dies als ökonomischen Terrorismus.

Wachsende Skepsis in den USA und diplomatische Spannungen

In den USA zeigt sich wachsende Skepsis gegenüber dem Krieg, besonders unter jungen Republikanern. Auf der CPAC-Konferenz äußerten Teilnehmer Bedenken über fehlende Transparenz, hohe Kosten und unklare Kriegsziele. Umfragen des Pew Research Centers offenbaren, dass nur 49% der 18- bis 29-Jährigen Trumps Kriegsführung stark befürworten. Gleichzeitig feierten iranisch-amerikanische Aktivisten die US-Militäroperation als Chance für Regimewechsel. US-Präsident Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert, weil Deutschland die NATO-Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus verweigert, was zu diplomatischen Spannungen führt.

Internationale Auswirkungen und Fortdauer des Konflikts

Der Krieg hat auch Auswirkungen auf andere Regionen, wie Gaza, wo der Waffenstillstand bröckelt. Trotz eines Friedensplans von Trump kämpfen die Palästinenser mit steigenden Preisen und knappen Hilfsgütern, während Hamas die Kontrolle wiedererlangt. Die internationale Aufmerksamkeit ist auf den Iran-Konflikt fokustiert, was Fortschritte in Gaza behindert. UN-Vertreter betonen die Notwendigkeit der Entwaffnung von Milizen, doch Hamas lehnt dies wahrscheinlich ab, was die Gefahr einer Rückkehr zur Gewalt erhöht. Nach vier Wochen deutet nichts auf ein schnelles Ende des Krieges hin, während die gegenseitigen Angriffe unvermindert weitergehen.

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