Israel schiebt Gaza-Aktivisten ab: Weltweite Empörung über Polizeiminister Ben-Gvir
Wichtige Fakten
- • Abschiebung der Gaza-Aktivisten aus Israel hat begonnen.
- • Polizeiminister Ben-Gvir posierte mit gefesselten Aktivisten auf Video.
- • Frankreich, Spanien, Polen und Niederlande bestellten Botschafter ein.
- • EU forderte Schutz und würdevolle Behandlung der Aktivisten.
- • Israel stoppte Flotte mit 430 Aktivisten in internationalen Gewässern.
Internationale Empörung über israelische Gaza-Aktivisten-Abschiebung
Israel hat mit der Abschiebung Hunderter Gaza-Aktivisten begonnen, die an der "Global Sumud Flotilla" teilgenommen hatten. Die Menschenrechtsorganisation Adalah bestätigte, dass alle Teilnehmer aus der Haft entlassen wurden und zur Abschiebung nach Europa gebracht werden. Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sorgte mit einem Video, das ihn mit gefesselten Aktivisten zeigt, international für Empörung. Frankreich, Spanien, Polen und die Niederlande bestellten die israelischen Botschafter ein, um gegen das Vorgehen zu protestieren. Die Bundesregierung, Italien und die EU-Kommission verurteilten Ben-Gvirs Verhalten als inakzeptabel. Polen verurteilte die Behandlung seiner Staatsbürger aufs Schärfste, und Großbritannien sprach von Verletzung grundlegender Standards von Respekt und Menschenwürde.
Israels Armee zeigt sich verärgert über Ben-Gvir
Auch der US-Botschafter Mike Huckabee kritisierte Ben-Gvir, während die israelische Armee laut einem Bericht von ynet Wut auf den Polizeiminister äußerte. Ein namentlich nicht genannter Militär erklärte, Ben-Gvir habe einen "strategischen Anschlag" verübt. Die Armee habe sich bei der Stoppaktion um eine "saubere Weise" bemüht, um negative Internationale Auswirkungen zu vermeiden.
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