Konservative Denkfabrik AFPI strebt umfassende Einschränkungen für geschlechtsangleichende Maßnahmen an
Wichtige Fakten
- • Die AFPI sieht Minderjährige als 'niedrig hängende Früchte' für ihre Politik gegen Transgender-Rechte.
- • Die Denkfabrik hat laut eigenen Angaben 73 Mitarbeiter in Trumps Regierung platziert.
- • Trump unterzeichnete fünf Executive Orders, die Transgender-Rechte in verschiedenen Bereichen einschränken.
- • Ein AFPI-Modellgesetzentwurf zielt auf ein Verbot sozialer Transition durch Therapeuten ab.
Zusammenfassung
Die konservative Denkfabrik America First Policy Institute (AFPI), die enge Verbindungen zur Trump-Regierung hat, diskutierte bei einer Veranstaltung in Washington DC Strategien zur Einschränkung geschlechtsangleichender Maßnahmen. Jennifer Bauwens, AFPI-Forscherin, bezeichnete Kinder als 'niedrig hängende Früchte', um zunächst politische Erfolge zu erzielen, mit dem langfristigen Ziel, solche Maßnahmen für alle Altersgruppen zu beenden. Die AFPI hat laut eigenen Angaben erheblichen Einfluss auf die Politik der Trump-Administration und behauptet, dass über 90% ihrer Agenda umgesetzt wurden.
Politische Maßnahmen und interne Diskussionen
Präsident Trump unterzeichnete kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit fünf Executive Orders, die Transgender-Rechte in Militär, Schulen, Sport, Arztpraxen und offiziellen Dokumenten einschränken. Während die Regierung laut ehemaligem Mitarbeiter Scott Centorino 'laserfokussiert' auf den Schutz Minderjähriger ist, gibt es interne Meinungsverschiedenheiten über Maßnahmen für Erwachsene. Die AFPI veröffentlichte zudem einen Modellgesetzentwurf, der Therapeuten verbieten soll, soziale Transition bei Minderjährigen zu unterstützen, selbst auf Elternwunsch.
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