Teilen:
International 14.04.2026, 07:29 Aktualisiert: 14.04.2026, 18:03

Trump attackiert Papst Leo XIV. und nun auch Verbündete Meloni

Trump postete ein KI-Bild, das ihn als Jesus-ähnliche Figur zeigt, und löschte es nach Blasphemie-Vorwürfen.

Wichtige Fakten

  • Trump postete ein KI-Bild, das ihn als Jesus-ähnliche Figur zeigt, und löschte es nach Blasphemie-Vorwürfen.
  • Trump nannte Papst Leo XIV. 'schwach' und eine 'Katastrophe' in der Außenpolitik.
  • Italiens Ministerpräsidentin Meloni kritisierte Trumps Äußerungen als 'inakzeptabel'.
  • Trump konterte und bezeichnete Meloni als 'inakzeptabel', weil sie sich nicht am Iran-Krieg beteiligt.
  • Papst Leo XIV. betonte, er sei kein Politiker und fürchte die Trump-Regierung nicht.

Zusammenfassung

US-Präsident Donald Trump löste mit einem auf seiner Plattform Truth Social geposteten KI-generierten Bild Empörung aus, das ihn als Jesus-ähnliche Figur darstellt, die einen Kranken heilt. Nach massiver Kritik, auch aus den eigenen Reihen konservativer Christen, die das Bild als Blasphemie verurteilten, wurde der Beitrag gelöscht. Trump bestritt die Absicht, sich als Jesus darzustellen, und behauptete, es zeige ihn als Arzt.

Hintergrund des Konflikts

Der Vorfall fiel in eine Phase öffentlicher Auseinandersetzungen zwischen Trump und Papst Leo XIV. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist der Papst mit Kritik an den USA deutlicher geworden. In einem Post auf Truth Social bezeichnete Trump den Pontifex daraufhin als 'schwach' gegenüber Kriminalität und als 'Katastrophe' in der Außenpolitik. Trump sagte auch vor Journalisten: 'Ich bin kein großer Fan von Papst Leo.'

Internationale Reaktionen und Eskalation

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, ansonsten mit Trump verbündet, verurteilte seine Äußerungen als 'inakzeptabel'. Trump konterte in einem Interview mit Corriere della Sera und bezeichnete Meloni als 'inakzeptabel', weil sie sich nicht am Iran-Krieg beteilige und 'keinerlei Hilfe, um Öl zu beschaffen' leiste. Er zeigte sich 'schockiert' über sie und warf ihr mangelnden Mut vor. Meloni hatte zuvor die automatische Verlängerung des Verteidigungsabkommens mit Israel ausgesetzt.

Position des Papstes

Papst Leo XIV. ließ sich von den Attacken aus Washington nicht beeindrucken. Er betonte, er sei 'kein Politiker' und fürchte die Trump-Regierung nicht. In seiner Osterbotschaft hatte er indirekt die US-Außenpolitik kritisiert und einen 'Allmachtswahn' angesprochen. Der Papst rief zum Frieden auf und betonte seine Rolle als moralische Instanz.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.